Das wunderschöne Segelschiff SY AFRICAN QUEEN zählt mit seinen 43 Metern Länge zu den wirklich großen Sloops dieser Welt. In Zusammenarbeit mit der Vitters-Werft in Zwartsluis lieferten die Oldenburger Möbelwerkstätten diese Segelyacht an den technisch interessierten und sehr versierten Eigner.
An jedem Detail, innen wie außen, ist die daraus resultierende gestalterische und technische Raffinesse auf Anhieb zu erkennen.
Die Außengestaltung des Rumpfes aus Aluminium stammt von Ed Dubois, der seit Jahren für seine genialen Kombinationen aus Komfort und Geschwindigkeit bekannt ist.
Die Aufteilung und Gestaltung der Innenbereiche wurde von dem jungen, aber bereits sehr erfolgreichen Designteam Justin Redman und Mark Whitely übernommen, die sich in der Zwischenzeit mit Tony Dixon zu RWD verstärkt haben. In engster Zusammenarbeit mit dem Kunden und nach einer Reihe von Bemusterungen fiel die Enscheidung für Sapeli Mahagoni in klassischem dunklen Ton und entsprechend eleganten Details.
Kontraste und Farbtupfer werden durch die Stoffauswahl mit zahlreichen Blau- und Gelbtönen sowie durch die einmalige Bildersammlung afrikanischer Kunst erzielt.
Im Anschluß an den großzügigen Dining Saloon mit ungewöhnlichem Glastisch geht es nach unten in die Crewbereiche. Ein kleines Kapitänsbüro befindet sich noch im Bereich der Treppe nach unten, dahinter folgen Galley, Pantry und Crewquartiere, die in Gestaltung und Geräumigkeit den Wunsch des Eigners zeigen, seine Crew möglichst dauerhaft an sein Schiff zu binden.
Eigner- und Gästekabinen befinden sich im hinteren Teil des Schiffes und sind im Grundriß sehr klassisch und geräumig gestaltet.
Hier wurde offensichtlich an bewährten Lösungen festgehalten, ohne das es an Originalität fehlt.
Im Eignerbad mit einer elegant versteckten Notluke mit integrierter Treppe findet der schlicht elegante Stil von RWD seinen Höhepunkt in der Kombination der ausgewählten Materialien.
Als Beispiel für die perfekte Vorbereitung der Einbauten durch die Oldenburger Möbelwerkstätten kann ein Äußerung des Kapitäns gelten, nachdem der gesamte Galley / Pantry Bereich als Funktions Mock Up in Dinklage aufgestellt worden war.
"Laßt es uns einfach furnieren und zum Schiff schaffen, fertig!"
Da auch in anderen Bereichen der Einrichtung ein großes Maß an Vorbereitung in den Werkstätten der Oldenburger geleistet wurde, konnte der Einbauzeitraum in Zwartsluis sehr gering gehalten werden.
Gleichzeitig wurde im Frühjahr 2002 eine Einrichtung an den Kunden übergeben, auf die die Oldengurger sehr stolz sein können und die als Qualitätsreferenz im Bereich des Schiffsinnenausbau gelten kann.